Hendrik Hering: Krankenhausstandort nicht zerreden – Erreichbarkeit und Qualität sind ausschlaggebend

Veröffentlicht am 07.11.2019 in Pressemitteilung

Landtagsabgeordneter plädiert für einen sachlichen Umgang mit der Entscheidung zum Standort

Am 8. November werden weitere Informationen zum neuen DRK-Krankenhaus im oberen Westerwald bekannt. Unter Anderem rechnet die Region mit einer Aussage zum Gutachten und zur Frage des Standorts. Hierzu nimmt MdL Hendrik Hering wie folgt Stellung:  

 „Wir haben vor fünf Jahren einen Fehler gemacht, den wir tunlichst heute so nicht mehr wiederholen sollten“, sagt Hendrik Hering zur immer wieder aufkommenden Debatte um das Gutachten für den neuen Krankenhausstandort, der Nachfolgeeinrichtung für den Verbund Hachenburg/Altenkirchen wird. Damals habe sich die Politik für den jeweils eigenen Standort gegen die Empfehlungen der Sachverständigen und für die Fortführung beider Häuser entschieden. „Das dies schiefgehen kann und die Häuser in Gefahr bringen kann, erleben wir gerade an anderer Stelle im Land, wo Betreiber gleich zwei Häuser eines Verbundes schließen wollen“, so Hering. Daher müsse die Politik aufhören, aus Eigeninteressen die Empfehlungen der Gutachter, die diese rein aus fachlicher Sicht neutral erstellt haben, ständig zu Zweifel zu ziehen.

„Natürlich wird der Weg für die Menschen aus Altenkirchen weiter, aber an der Stelle wird leider immer wieder vergessen, dass auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Verbandsgemeinden Rennerod, Westerburg, Daaden und Bad Marienberg ebenso zum Einzugsgebiet gehören“, erinnert Hering an den Bereich, den das Haus abdecken wird.

„Auch diese Menschen brauchen einen gut erreichbaren Standort. Da kommt man mit dem Argument, Siegen, Herborn, Limburg wären für diese Verbandsgemeinden erreichbar, auch kein Stück weiter, denn erstens hat Rheinland-Pfalz keinerlei Einfluss darauf, wie NRW und Hessen mit Standorten in ihren Ländern umgehen und zweitens braucht das neue Krankenhaus auch diese Menschen um auskömmlich und erfolgreich arbeiten zu können.“, so Hering weiter.

Unstrittig ist, dass der Träger, das Deutsche Rote Kreuz, nicht mehr bereit ist, beide Standorte zu erhalten und zu betreiben. Er steht zum Versorgungsauftrag im nördlichen Westerwaldkreis und im Kreis Altenkirchen, stellt aber fest, dass er nur in einem neuen, größeren Haus die Versorgung wirtschaftlich darstellen und somit gewährleisten kann. Der favorisierte Standort bei Hachenburg liegt genau in der Mitte und von Flammersfeld genauso schnell erreichbar ist, wie von Rennerod – und nur da kommt es an. Ein Neubau als modernes Krankenhaus wird so zu gestalten sein, dass es für Ärzte und Pflegepersonal attraktiv ist, in unserer Heimat zu arbeiten. So erhalten und verbessern wir eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung. Es hat das Potential, sich über ein Krankenhaus der Grundversorgung hinaus, hin zu einem Krankenhaus der Maximalversorgung zu entwickeln. Die Bevölkerung ist in der Frage des Standorts sicher weiter als manche Kommunalpolitiker. Ihnen sind Landkreis oder Gemarkung des Hauses egal, sie wollen ein gut ausgestattetes und schnell erreichbares Krankenhaus – und nur da kommt es drauf an.

 

Homepage Hendrik Hering, Ihr Abgeordneter für den Westerwald

Termine

Alle Termine öffnen.

18.11.2019 Gemeinderatssitzung Hattert

01.12.2019, 12:30 Uhr Seniorenfeier der Gemeinde Hattert im Feuerwehrhaus unter dem Motto "Jugend kocht für Senioren"

Alle Termine

Twitter-Nachrichten

SPD-TV

Gabi Weber: Haushalt 2018 Einzelplan 23

Hendrik Hering: Zum Tod Kardinal Lehmanns

News Ticker

10.11.2019 20:26 Die Grundrente kommt!
Frauen und Männer, die nur wenig Rente haben trotz eines langen Arbeitslebens, werden künftig spürbar mehr in der Tasche haben. Die Grundrente kommt! Auf die Einzelheiten haben sich heute die Spitzen der Großen Koalition geeinigt. Die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer lobt den Kompromiss als „sozialpolitischen Meilenstein“. weiterlesen auf https://www.spd.de/aktuelles/grundrente/

10.11.2019 17:18 Die Grundrente kommt!
„Eine Grundrente, die ihren Namen verdient, steht“, freut sich SPD-Fraktionsvizin Katja Mast nach der Einigung der Koalition. Die Lebensleistung der Menschen steht im Mittelpunkt. „Der Knoten ist geplatzt – das ist gut. Wir haben immer gesagt, dass die Lebensleistung der Menschen im Mittelpunkt stehen muss. Ich bin unserem Verhandlungs-Team rund um Arbeitsminister Hubertus Heil und

09.11.2019 11:26 „Die Ideale der Friedlichen Revolution bestehen fort“
Vor 30 Jahren wurde die ganze Welt Zeuge, wie mutige Frauen und Männer die Berliner Mauer überwanden. Mauern fallen, wenn Menschen sich friedfertig und mutig versammeln, um Unrecht und Willkür zu überwinden. Mauern fallen, wenn Menschen allen Mut aufbringen, um in einer freien und gerechten Gesellschaft zu leben. Unsere freie Gesellschaft, die vor 30 Jahren

Ein Service von websozis.info