Kreis soll Digitalisierung der Jugendarbeit finanziell unterstützen

Veröffentlicht am 10.12.2020 in Fraktion

Anlässlich der Haushaltsberatungen des Kreises haben die Sozialdemokraten den Vorschlag unterbreitet, dass der Westerwaldkreis 10.000 Euro für die Sicherstellung digitaler Angebote in Jugendhilfe und Jugendarbeit bereitstellen solle. Die Einrichtungen und die in der Jugendarbeit Tätigen können auf der Grundlage eines vorzulegenden Konzepts die hierfür dann erforderlichen Mittel beantragen. Die Entscheidung über die Vergabe des Geldes, das aus den liquiden Mitteln kommen soll, will die SPD dem Jugendhilfeausschuss übertragen.

 

„Durch die Corona-bedingten Einschränkungen wurde deutlich, dass die Einrichtungen der Jugendhilfe und die Jugendarbeit im Allgemeinen im Westerwaldkreis verstärkt auf digitale Angebote setzen müssen, um Kinder und Jugendliche zu erreichen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen“, begründet Kreistagsmitglied Lisa Schmidt den Antrag.

„Hier wurden bereits innovative Konzepte wie beispielsweise das „digitale Jugendzentrum“ (Zweite Heimat in Höhr-Grenzhausen) erarbeitet und spontan umgesetzt. Um die digitale Jugendarbeit auszubauen, zu stärken und neue Konzepte zu entwickeln, benötigen sie die entsprechende Hard- und Software“, so Schmidt weiter.

Was für die Schulen des Kreises selbstverständlich ist, sollte nach dem Vorschlag der Sozialdemokraten auch den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe nicht vorenthalten werden, denn sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in den Städten und Dörfern des Westerwaldkreises.

 

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