Gigaliner: Zu groß, zu schwer, zu gefährlich

Veröffentlicht am 01.06.2016 in Pressemitteilung

Die "Westerwälder Zeitung" hat nach der Haltung des SPD-Kreisverbands Westerwald zur Zulassung von Gigaliner genannten Riesen-LKW gefragt. Wir haben dazu unsere Meinung kundgetan:

Wäller Sozialdemokraten lehnen Riesen-LKW auf unseren Straßen ab

Die SPD-Westerwald lehnt den Einsatz von Gigalinern ab und sieht auch keinen vernünftigen Grund, dass diese ca. 25 Meter langen und bis zu 60 Tonnen schwere Laster in unserer Heimat zum Einsatz kommen.

„Gigaliner sind keine angemessene Lösung, um das erhöhte Verkehrsaufkommen in den Griff zu bekommen“, erläutert SPD-Kreisvorsitzender Hendrik Hering die Haltung der SPD. Der Einsatz der Riesenlaster habe negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und auf den Zustand von Brücken und Straßen. Beispielsweise sei das Verhalten der überdimensionierten LKWs in engen Baustellenbereichen oder an Bahnübergängen noch völlig unerforscht. Außerdem gäbe es einen weiteren Verlagerungseffekt von der Schiene hin zur Straße und damit einhergehend einen Anstieg der CO2 Emissionen – beides gilt es zu verhindern.

Unsere Straßen sind sowohl was die Kurvenradien, die Kreisverkehre und das Gewicht der Gigaliner überhaupt nicht für die Riesen-LKWs ausgelegt. Überholvorgänge von Gigalinern dauern länger und bilden damit ein Gefahrenpotenzial, erläutert auch der verkehrspolitische Sprecher der Kreistagsfraktion, Thomas Mockenhaupt. Daher brächte eine Zulassung dieser Riesen-Laster für unserer Region mehr Probleme als Nutzen.

Die Sozialdemokraten kritisieren in diesem Zusammenhang auch Verkehrsminister Dobrindt, der nach Beendigung des Feldversuchs seine Pläne zum Einsatz der Gigaliner an den Ländern vorbei und gegen den Willen der Mehrheit der Menschen weiter vorantreibe. Sie plädieren dafür, mehr Güter auf die Schiene und das Wasser zu verlagern. Dies wäre der adäquate Weg, dem erhöhten Verkehrsaufkommen effizient und umweltverträglich gerecht zu werden. Man kann es in wenigen Worten zusammenfassen: Gigaliner sind zu groß, zu schwer und zu gefährlich.

 

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