Die Krankenhäuser im Westerwälder Raum erhalten in diesem Jahr pauschal Fördermittel in Höhe von über 2.6 Mio. €, wie die Landtagsabgeordneten Hering und Schweitzer heute mitteilten.
Die Krankenhäuser im Westerwälder Raum erhalten in diesem Jahr pauschal Fördermittel in Höhe von über 2.6 Mio. €, wie die Landtagsabgeordneten Hering und Schweitzer heute mitteilten.
Auf das Krankenhaus der barmherzigen Brüder in Montabaur entfallen 328.277 €, der Krankenhausverbund des evangelischen und des Johanniter Krankenhauses in Selters und Dierdorf erhält 440.636 €, Das Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach bekommt 558.322 € und der Krankenhausverbund des DRK-Klinikums Westerwald, zu dem neben Altenkirchen und Kirchen auch das Krankenhaus Hachenburg gehört, kann mit 1.345.519 Mio. € rechnen.
„Nach Angaben von Gesundheitsministerin Malu Dreyer erhalten die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz pauschale Fördermittel in Höhe von insgesamt 51,2 Millionen Euro, ebenso viel wie im vergangenen Jahr. Zusammen mit der Investitionskostenförderung ermöglicht dies eine stationäre Versorgung der Menschen im Land auf hohem Niveau“, so die MdL Schweitzer und Hering.
Mit den pauschalen Fördermitteln finanzieren die Krankenhäuser kleinere Baumaßnahmen und die Wiederbeschaffung von so genannten kurzfristigen Anlagegütern, wie etwa medizinischen Geräten – zum Beispiel Röntgengeräten – und Krankenhausbetten. Die Fördermittel werden pauschal gezahlt, das heißt, dass die Krankenhäuser keine gesonderten Anträge stellen müssen. Sie entscheiden in eigener Zuständigkeit über die Verwendung der Mittel.
Die Höhe der pauschalen Fördermittel für das einzelne Krankenhaus richtet sich in erster Linie nach der Zahl der im vergangenen Jahr im Krankenhaus behandelten Fälle. Krankenhäuser mit einer hohen Fallzahl erhalten somit eine höhere Pauschalförderung als Krankenhäuser mit geringerer Fallzahl. Der größte Teil der pauschalen Fördermittel wird somit leistungsbezogen gezahlt. Für die Krankenhäuser wird darüber hinaus ein Anreiz geschaffen, die Verweildauer der Patientinnen und Patienten im Krankenhaus so gering wie möglich zu halten.
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