SPD-Kreistagsfraktion unterstützt Forderungen des KEA

Veröffentlicht am 04.10.2010 in Fraktion

Die SPD-Kreistagsfraktion unterstützt den heute vorgestellten Forderungskatalog des Kreiselternausschusses des Westerwaldkreises (KEA).
Bei einer Reihe der Forderungen sei die Kreisverwaltung in der Pflicht, stellte die Fraktionsvorsitzende Dr. Tanja Machalet fest. Die Umfrage des KEA unter der Elternschaft habe eindrucksvoll belegt, dass bei den Kindertagesstätten im Westerwaldkreis zwischen der Darstellung der Verwaltung und der Wirklichkeit erkennbare Lücken klafften.

Insbesondere der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für die unter-Dreijährigen sei in vielen Bereichen des Kreises wohnortnah nicht erfüllt. Machalet verweist weiter auf den dringend notwendigen flächendeckenden Ausbau von Ganztagsplätzen. „Der Anspruch, Beruf und Familie miteinander zu verbinden, ist nicht zu erfüllen, wenn vor dem Weg zur Arbeit 20 oder 30 km zurückgelegt werden müssen, um die eigenen Kinder zum nächstgelegenen Ganztagsplatz zu bringen.“

Dort, wo im Forderungskakalog die Landesregierung angesprochen sei, verspricht Machalet, die auch stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD im Westerwald ist, ihre Kanäle nach Mainz zu nutzen. In vielen Bereichen wie z.B. der Sprachförderung sei hier bereits einiges auf den Weg gebracht.

Tanja Machalet kündigte an, dass die SPD-Kreistagsfraktion beantragen werde, die Ergebnisse der Umfrage des KEA in der nächsten Jugendhilfeausschuss-Sitzung des Kreistages vorzustellen und zu diskutieren.

 

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