Westerwaldsteig ist ein Gewinn für unsere Heimat

Veröffentlicht am 26.08.2013 in Fraktion

Anlässlich des 5-jährigen Jubiläums des Westerwaldsteigs hat die SPD-Kreistagsfraktion eine erste Bilanz gezogen.

Auf der Fuchskaute wurde durch den damaligen Tourismusminister Hendrik Hering vor 5 Jahren der Startschuss für den „Westerwaldsteig“ gegeben. Dieses kleine Jubiläum hat die SPD-Kreistagsfraktion zum Anlass genommen direkt am Westerwaldsteig in Bad Marienberg im Wildparkhotel, eine erste Bilanz zu ziehen, aber auch einen Ausblick zu wagen. Gemeinsam mit Dr. Achim Schloemer, Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und Christoph Hoopmann von der Westerwald-Touristik, die die Bedeutung des Westerwaldsteigs für das Land, aber vor Allem auch für unsere Heimat hervorhoben, hatte sich die SPD auch Unternehmerinnen aus dem Alltagsgeschäft eingeladen. Für das Wildparkhotel in Bad Marienberg nahm Frau Richarda Krüger und für das Gasthaus Nisterstrand in Heimborn-Ehrlich Frau Petra Marx an der Gesprächsrunde teil.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Dr. Tanja Machalet, hob Hendrik Hering in seinen einführenden Worten die Bedeutung des Westerwaldsteigs für die touristische Entwicklung, aber auch für das Zusammengehörigkeitsgefühl im Westerwald hervor. „Die Gemeinschaftsleistung der Touristiker mit der großen Unterstützung der Landräte waren wichtige Faktoren für die Unterstützung durch die Landesregierung“, so Hendrik Hering. „Wir haben damals diesen Meilenstein auf dem Weg zum „Wanderwunder Rheinland-Pfalz“ gerne mit über einer halben Millionen Euro gefördert, und der Erfolg gibt uns heute recht“, ist der heimische Abgeordnete überzeugt. Besonderen Dank ernteten an diesem Abend die Mitglieder des Westerwald-Vereins, die in unzähligen ehrenamtlichen Stunden den Steig mit entwickelt haben und ihn heute mit großem Engagement betreuen. „Man kann den Mitgliedern dieses Vereins gar nicht genug danken“, so MdL Hering. Für Dr. Schlömer ist der Westerwaldsteig eine wunderbare Ergänzung der Wanderrouten in Rheinland-Pfalz und er ist sich sicher, dass er für weiteren Aufschwung in der Region sorgen wird und Christoph Hoopmann erinnerte an die vielen Produkte, die die Westerwälder Unternehmen bereits heute aus Anlass des Westerwaldsteigs kreiert haben. Von Schokolade über Schnaps bis hin zu Wurst und Brot sind heimische Produkte entstanden, die von den Menschen in unserer Region gut angenommen werden. Von unterschiedliche Erfahrungen mit dem Westerwaldsteig berichteten die Unternehmerinnen in der Runde. Während Frau Krüger für das Wildparkhotel berichten konnte, dass die Steigwanderer keine großen Veränderungen der Gästezahlen mit sich gebracht haben, ist es im Gasthaus Nisterstrand etwas anders. Dort kehren viele Wandergruppen ein. Einig war sich die Runde, dass es trotz der allgemein positiven Resonanz, die der Westerwaldsteig erfährt, wird es weitere Entwicklungen geben müssen.

Die Konkurrenz an Wandersteigen wird durch den 2014 hinzukommenden Mostelsteig größer und der Westerwaldsteig bekommt einen attraktiven Wettbewerber hinzu. So wird derzeit an dem Ausbau der lokalen Wanderrouten gearbeitet um den Wünschen von Tages- und Standortwanderern gerecht zu werden. Diese wollen von einem Punkt starten und auch dort wieder ankommen. Auch sollen die bestehenden Erlebnisschleifen, Strecken von 8-15 Kilometern, überarbeitet werden. Die noch ausbaufähige Gastronomie haben die Touristiker ebenso im Blick wie den Aufbau marktfähiger Pauschalprogramme und die Stärkung der Wäller Küche und der regionalen Produkte. In der Diskussion, an der sich die neben der SPD-Bundestagskandidatin Gabi Weber und Vertretern des Westerwald-Vereins auch die Bürgermeister Peter Klöckner und Jürgen Schmidt aus Hachenburg und Bad Marienberg beteiligten, wurden punktuelle Probleme bei der Pflege der Wege, die zum Teil mangenden Möglichkeiten für größere Gruppen, geeignete Gastronomie und Hotels zu finden und der verbesserungswürdige ÖPNV nicht ausgeklammert. Schnelle Lösungen sind vor Allem bei der Gastronomie und den Hotels nicht machbar, aber auch da arbeiten die Verantwortlichen daran, Verbesserungen auf den Weg zu bringen. „Es ist uns gelungen, einen zertifizierten Qualitätswanderweg in unserer Heimat zu etablieren“, bilanzierte Hendrik Hering den Abend, „wenn wir es durch all die angesprochenen Maßnahmen erreichen, dass wir alle außerhalb des Westerwalds von den Wandermöglichkeiten auf dem Steig berichten, haben wir hunderte überzeugte Botschafter für den Westerwald und für den Westerwaldsteig gewinnen können. Mir wird dann um den Westerwaldsteig nicht bange,“ so MdL Hering abschließend.

 

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