Betriebsbesuche in Alpenrod: Cluster Metall, Keramik, Kunststoff

Veröffentlicht am 30.08.2011 in Fraktion

Vertreter der SPD-Fraktionen im Kreistag Westerwald und im Verbandsgemeinderat Hachenburg verschafften sich bei Betriebsbesuchen in Alpenrod einen Einblick in die für die Region prägenden Wirtschaftszweige Metallverarbeitung und Keramik.

Die Firma Böhmer & Klöckner hat sich auf die Kleinserienfertigung in der CNC-Blechverarbeitung spezialisiert. Die Kunden kommen überwiegend aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern. Mit 40 % hat der Maschinenbau dabei den größten Umsatzanteil. Zum Kundenkreis gehören viele „Hidden Champions“, die in ihren jeweiligen Marktsegmenten nicht selten weltweite Bedeutung haben, so dass sich Produkte von Böhmer & Klöckner nicht nur in Deutschland sondern auch in Europa und in weiten Teilen der Welt wiederfinden. „Viele davon entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden – oft als individuelle Lösung für ganz spezielle Problemstellungen“, umriss Geschäftsführer Peter Böhmer die Philosophie seines Unternehmens. Die mittlerweile 62 Mitarbeiter mit ihrem KnowHow bilden in seinen Augen das größte Kapital des Betriebs. Nicht zuletzt deshalb ist für Peter Böhmer Ausbildung ein wichtiges Element der Zukunftssicherung des Unternehmens. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen 7 Ausbildungsplätzen will er daher in diesem Jahr noch 2 weitere schaffen. Böhmer bedankte sich bei Verbandsbürgermeister Peter Klöckner und der Ortsbürgermeisterin Beate Salzer für die Unterstützung im Rahmen der Erweiterung des Gewerbegebietes "Am Wehrholz": Dadurch konnte das Unternehmen den Standort über eine neue Halle ausbauen und und sieht sich so für die Zukunft gut aufgestellt.
Gleich nebenan machten sich die SPD-Kommunalpolitiker anschließend ein Bild davon, wie sich traditionelles Westerwälder Handwerk erfolgreich den Anforderungen eines modernen Marktes stellt. In der Töpferei Marlies Fürst ließen sich die Besucher von Dietmar Fürst vorführen, wie jedes Produkt einzeln in Handarbeit erstellt und im Ofen gebrannt wird. Neben „klassischen“ Dekoren gibt es auch eine große Auswahl an modernen Ornamenten im Sortiment.

Für die Vorsitzende der Kreistagsfraktion Dr. Tanja Machalet MdL sind beide Unternehmen typische Beispiele für die Wirtschaftskraft des Westerwaldes: „Tradition und Innovation bilden hier eine solide Basis für eine gute zukünftige Entwicklung.“

Foto u.a.: Verbandsbürgermeister Peter Klöckner (links), Peter Böhmer (2. v. l.), Dr. Tanja Machalet MdL (4. v. l.), Beate Salzer (6. v. l.)

 

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