„Löhne müssen steigen“ – Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen der IG Metall

Veröffentlicht am 05.11.2008 in Pressemitteilung

Der SPD Kreisverband Westerwald kann die Kritik von Wirtschaftsverbänden an zu hohen Lohnforderungen der Gewerkschaften nicht nachvollziehen. In der gegenwärtigen Krise helfe Bescheidenheit nicht weiter. "Die Menschen brauchen Vertrauen, wir brauchen ihren Konsum. Für beides hilft ein bisschen mehr im Portemonnaie." Der stv. Vorsitzende des SPD Kreisverbands, Michael Birk erinnerte daran, dass die Gewerkschaften in den letzten Jahren bei Lohnforderungen "außerordentlich zurückhaltend" gewesen seien. „Die Kolleginnen und Kollegen der IG Metall, die jetzt vor den Werkstoren stehen und für eine angemessene Lohnsteigerung in Warnstreiks getreten sind haben unsere Sympathie und unsere Unterstützung,“ so Birk weiter.

Birk erneuerte in diesem Zusammenhang die Forderung der SPD nach Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns. Die SPD habe in der Großen Koalition gegen starken Widerstand der Union erste wichtige Schritte durchgesetzt - es bleibe aber beim Ziel, flächendeckende Mindestlöhne durchzusetzen. Es sei auch ein Stück sozialer Marktwirtschaft, dass ein Unternehmer nicht einen Wettbewerbsvorteil durch Dumping-Löhne habe, die er von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern aufstocken lasse. "Wer das zulässt, sogar befördert, ist unsozial - gegen Arbeitnehmer und ehrliche Unternehmer."

 

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