31.07.2016 in Demografische Entwicklung von SPD-Gemeindeverband Montabaur

"Nun reden wir!" - SPD-Ortsverein Stelzenbach fordert mehr Flexibilität zwischen Arbeit und Ruhestand

 

„Unsere Rentenpolitik lebt von Mythen, die nicht nur den Jungen schaden, sondern auch den Alten“, mit diesen Worten begrüßte begrüßte Uli Schmidt (Horbach) die interessierten Gäste: Auch die SPD habe Fehler gemacht und häufig mehr wahltaktisch als demografisch notwendig entschieden. Das letzte Rentenpaket mit hohen langfristigen Ausgaben für „Mütterrente“ und „Rente mit 63“ seien Beispiele dafür und vollkommen falsche Signale. „Stattdessen sollte man sich lieber um die Rentner von morgen kümmern, denn für die sieht es im Gegensatz zur heutigen Rentnergeneration richtig düster aus“, so Schmidt.

Angesichts drohender Altersarmut für immer mehr Menschen wegen einer teilweise verfehlten Rentenpolitik, wurde an dem Abend über verschiedene „Mythen der Rente“ kontrovers diskutiert. Beispielsweise, dass Senioren im hektischen Arbeitsleben nicht mehr mitkommen. Dazu meinte Helmut Frink aus Daubach: „Bei uns in der Elektrobranche funktionieren irgendwann die Feinarbeiten nicht mehr so, aber dafür kann man mit viel Erfahrung andere Dinge umso besser!

Ein weiterer Mythos, bei dem sich die Diskutanten jedoch nicht einig wurden: ältere Menschen sehnen sich alle danach, nicht mehr arbeiten zu müssen. Dabei gingen die Meinungen weit auseinander. Weitgehend überholt dagegen ist der Mythos, dass Rentner den Jungen die Arbeit wegnehmen. „Alle werden gebraucht, egal ob jung oder schon etwas älter“, meinte Verbandsgemeinderatsmitglied Anusch Schnee aus Oberelbert. Mit diesen und anderen Mythen wurde kräftig aufgeräumt.

Im weiteren Verlauf der Diskussion wurde klar, dass die bisherige deutliche und künstliche Trennung zwischen Beschäftigung und Ruhestand überwunden werden muss. Darin waren sich alle einig: Beschäftigte die wollen und können, müssen länger arbeiten dürfen!

Viel Zustimmung bekam die Idee, im Westerwaldkreis eine Vermittlungsstelle für Zuverdienste von Rentnerinnen und Rentner zu schaffen. Alle sollen hier mögliche Beschäftigungsangebote melden können. Und wer länger arbeiten will oder muss, bekommt hier das passende Angebot. Nach Meinung aller Anwesenden kann dies ein kleiner Beitrag gegen die wachsende Altersarmut in der Region sein.

Nach Ansicht des Vorsitzenden des gastgeben SPD-Ortsvereins, Willi Wirges (Untershausen), will der Verein weiter daran festhalten, mit neuen Formaten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger anzusprechen. „Das kann man doch nicht nur den oft lähmenden Talkshows im Fernsehen überlassen“, so der ehrenamtliche Beigeordnete der VG Montabaur.

30.05.2016 in Demografische Entwicklung von SPD-Gemeindeverband Montabaur

"Nun reden wir!" am 15.06. in Daubach: SPD-Ortsverein Stelzenbach diskutiert über Rentenpolitik

 

Der SPD-Ortsverein Stelzenbach hat ein neues Gesprächsformat "Nun reden wir!" etabliert. Hierzu sind regelmäßig alle interessierten Menschen eingeladen über aktuelle politische Themen zu sprechen; Zielsetzung ist, dass alle Teilnehmer*innen zu Wort kommen und ihre Meinung kommunizieren können.

Der Auftakt der Reihe "Nun reden wir!" findet am Mittwoch, 15. Juni 2016 um 19:00 Uhr im Heimathaus (Hauptstraße) der Ortsgemeinde Daubach zum Thema "Mythen der Rente" statt. Hierzu sind alle politisch interessierten Menschen herzlich eingeladen.Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich; der SPD-Ortsverein Stelzenbach freut sich über viele Teilnehmer*innen aus dem SPD-Gemeindeverband Montabaur.

 

14.09.2012 in Demografische Entwicklung von Sabine Bätzing-Lichtenthäler – Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Betzdorf/Kirchen und Staatsministerin in Rheinland-Pfalz

Zukunftskongress Deutschland 2020 live mitverfolgen

 

Ab heute 13:30 überträgt die SPD-Bundestagsfraktion ihren Zukunftskongress live aus dem Paul-Löbe-Haus des Deutschen Budnestags in Berlin.

11.05.2012 in Demografische Entwicklung von Sabine Bätzing-Lichtenthäler – Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Betzdorf/Kirchen und Staatsministerin in Rheinland-Pfalz

Miteinander der Generationen: Demografie – Chefsache auf allen Ebenen!

 

In vielen Regionen Deutschlands ist der Fachkräftebedarf bei Erziehung, Betreuung und Pflege bereits angekommen. Deshalb müssen die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen in diesen Bereichen schnellstmöglich verbessert und neue Wege beschritten werden.

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